Der Karlsruher Blockflötist Daniel Koschitzki (*1978) hat sich nicht nur als Interpret, sondern auch als frischer und lebendiger Pädagoge einen Namen gemacht. Er unterrichtete Blockflöte als Gastdozent an verschiedenen Musikhochschulen, darunter die Musikhochschule Franz Liszt in Weimar oder die Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Weitere herausragende Einladungen als Blockflötenlehrer führten ihn zum „Corso Internazionale di Musica Antica“ in Urbino, Italien, zu den „Internationalen Meisterkursen“ im Fürstentum Liechtenstein, zu den Meisterkursen des Schleswig-Holstein Musik Festivals und an das Musikinstitut in deutscher und ladinischer Sprache in Südtirol. Seit 2004 hat Daniel Koschitzki einen Lehrauftrag für Blockflöte an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe inne, wo er seit dem Sommersemester 2008 auch zusätzlich Klavier im Hauptfach lehrt. Von 2005 bis 2007 wurde ihm außerdem ein studentischer Lehrauftrag für Klavier im Pflichtfach an der Musikhochschule Karlsruhe übertragen. Im Spätjahr 2007 übernahm Koschitzki die Leitung des Blockflötenensembles Picobella, das regelmäßig im süddeutschen Raum konzertiert.
Koschitzki studierte an der Musikhochschule Karlsruhe Blockflöte bei Karel van Steenhoven und Klavier bei Michael Uhde und Markus Stange. Beide Instrumente führte er parallel bis zum zweiten Aufbaustudiengang im Konzertfach, wobei er auf der Blockflöte solistisch ausgebildet wurde und auf dem Klavier einen Schwerpunkt in der Kammermusik legte. Als Blockflötist wurden ihm zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben zuerkannt, u.a. der „Festa Special Award“ beim „Internationalen Kammermusikwettbewerb Osaka“ oder der 1. Preis beim „Moeck/SRP Solo Recorder Playing Competition“ in London, dem ein Solistendebut in der Londoner Wigmore Hall folgte. Auf dem Klavier wurden seine kammermusikalischen Fähigkeiten u.a. mit dem 1. Preis beim „Internationalen Kammermusikwettbewerb Charles Hennen“ in Heerlen belohnt. Er war Stipendiat der Stiftung Deutsches Musikleben, der Jürgen Ponto-Stiftung, der Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now“, des Badischen Kulturfonds und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Von 2001 bis 2007 war Daniel Koschitzki Mitglied des Amsterdam Loeki Stardust Quartets, mit dem er in Europa, Nordamerika, Brasilien, Taiwan und Japan konzertierte. Im Jahr 2007 gründete er zusammen mit der Flötistin Andrea Ritter das Ensemble Spark, dessen international einzigartige Besetzung bereits zahlreiche angesehene Komponisten zu neuen Werken inspiriert hat. 2008 gründete er außerdem zusammen mit der Sopranistin Miriam Alexandra und der Flötistin Andrea Ritter das Barockensemble Cleora’s Muse, das projektbezogen mit unterschiedlich großen Continuogruppen musiziert und bereits bei seinem Debutkonzert in der Göttinger Reihe für Historische Musik im Januar 2009 den Nachwuchspreis der Göttinger Händel-Gesellschaft erhielt. Als Solist und Kammermusiker hat Daniel Koschitzki CDs bei Channel Classics und Carus eingespielt. Seine Tätigkeiten als freischaffender Musiker werden durch einen Lehrauftrag als Blockflöten- und Klavierlehrer an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe ergänzt. Weiterhin führt er als Blockflötist Meisterkurse und Fortbildungsveranstaltungen im In- und Ausland durch. Seine Konzerte wurden mehrfach im In- und Ausland vom Radio mitgeschnitten oder für das Fernsehen aufgezeichnet, beispielsweise durch die ARD, Sat.1, 3sat, SWR, NDR, WDR, BR, Deutschlandradio, Radio 4 Nederland, KUHF Houston Public Radio und BS2 Tokyo.
Weitere Informationen finden Sie auf www.danielkoschitzki.de und www.spark-off.com
