Picobella

Das Blockflötenorchester Picobella erweitert seit 1993 das kulturelle Leben der traditionsreichen Melanchthonstadt Bretten um einen äußerst spannenden und vielseitigen Klangkörper. Rund dreißig Blockflötisten finden sich wöchentlich im idyllischen Brettener Stadtteil Dürrenbüchig ein, um unter der Leitung des bekannten Karlsruher Blockflötisten Daniel Koschitzki gemeinsam zu musizieren. Das Instrumentarium des Orchesters reicht vom 25 Zentimeter langen Sopranino bis zum 1,5 Meter hohen Subbass. Ähnlich breit gefächert ist auch das Repertoire von Picobella. Die Gruppe bringt polyphone Canzonen und Ricercare, festliche Barockkonzerte, ungewöhnliches klassisches und romantisches Repertoire sowie pfiffige moderne Klänge auf die Bühne.

Mit ausgefallenen Programmen und einem hohen künstlerischen Anspruch hat sich Picobella weit über die Bretter Grenzen einen Namen gemacht und eine stetig wachsende Fangemeinde erspielt. Fernab von jeglichen Klischees lässt sich die Blockflöte in den Konzerten von Picobella in all ihren klanglichen Reizen und Facetten erleben. Hier wird die Blockflöte nicht nur mit Leib und Seele geblasen. Hier klingt sie auch gut! Dabei weiß Picobella sowohl in reinen Orchesterkonzerten als auch in aufregenden Kooperationen zu begeistern.

So kamen bereits Programme mit dem Bariton Dieter Schweigel, dem Perkussionisten Willy Geyer, der Märchenerzählerin Gila Czermin, dem Mandolinenorchester der Naturfreunde Bretten und dem Pforzheimer Chor „A Cappella Mundi“ zu Gehör. Neben regelmäßigen Auftritten in Bretten und Umgebung, unter anderem in der Stiftskirche, der Kreuzkirche, dem Bürgersaal des Rathauses und im Melanchthonhaus, folgt Picobella auch regelmäßig auswärtigen Konzerteinladungen, zum Beispiel ins Ulmer Münster, in das Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim oder zu den Licher Kulturtagen. Im Jahr 2015 zählte die Gruppe außerdem zu den Preisträgern des Landesorchesterwettbewerbs in Baden-Württemberg.

Picobella wurde von der Dirigentin Kirstin Kares gegründet und spielte vierzehn Jahre lang unter ihrer Leitung, bevor Daniel Koschitzki im Jahr 2007 ihre Nachfolge antrat. Was zunächst als Spielkreis von Frauen aus Dürrenbüchig und Bretten begonnen hat, ist über die Jahre zu einem stattlichen Orchesterapparat angewachsen, der mittlerweile Blockflötenbegeisterte aus dem gesamten Kraichgau und aus den Kreisen Karlsruhe, Pforzheim und Heilbronn nach Dürrenbüchig zieht. Picobella führt engagierte Amateurspieler, ausgebildete Flötisten und studierte Pädagogen in einer Gruppe zusammen. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Die Freude am Musizieren und die Lust auf frische Blockflötenklänge.